Beim Dritten Mal hat es geklappt! Die Reise an den Gurisee konnte trotz zweifelhafter Wetterprognose realisiert werden.

Mutig haben wir es nach langem hin-und her gewagt und diese Wanderung unter die Füsse genommen. 18 Zweifüsser und 1 Vierfüsser haben sich am Bahnhof Dielsdorf versammelt. Via Winterthur sind wir nach Hettlingen gefahren. Das heisst, dass hatten wir eigentlich vor. Aber da kurz vor dem Bahnhof Glattbrugg von unserem Zug die Fahrleitung heruntergerissen wurde, hat es halt nur noch bis nach Glattbrugg gereicht. Aber viele Wege führen zum Ziel! So haben wir kurzentschlossen umdisponiert und sind mit der Glatttalbahn nach Kloten gefahren und über den Flughafen schlussendlich zum Start unserer Wanderung gelangt.

Hettlingen hat einen sehr alten und gepflegten Dorfkern. Rechts und links der Strasse konnten wunderschöne Riegelhäuser bewundert werden. Und bevor wir es uns versahen ist schon der 1. Halt bei der "Eichmühli" abgehalten worden. Unter schattigen Bäumen haben wir unser zweites Zmorge genossen. Neben diesem historischen Restaurant hat die Gemeinde Hettlingen ein Museum eingerichtet. Bei einer geschlossenen Führung durften wir eine interessante Stunde verbringen und wurden wir in die Verarbeitung vom Hanf (Hanf einmal nicht als Genussmittel) eingewiesen.

Weiter ging's zum Gurisee. Auch der ist Mitten im Wald gelegen. Satt und zufrieden sind wir bis nach Seuzach gewandert wo schon ein Coup oder Ähnliches auf uns gewartet hat. Müde, trockenen Hauptes und immer ein Lüftchen um unsere Nase sind wir um 18:30 wieder am Start angekommen.